Sonntag, 27. September 2015

Sonnenblumenkern - Aufstrich mit Rukola




100g    Sonnenblumenkerne
60g      Wasser
2 EL    Tomatenmark
1 TL    Harissa - scharfe Würzpaste
3 EL    Olivenöl
Saft einer halben Zitrone
ein paar getrocknete Tomaten
etwas Aglio e Peperoncino
1/2 TL Salz
Rukola

Die Sonnenblumenkerne über Nacht in der dreifachen Menge Wasser einweichen. In einem hohen Gefäß mit 60g Wasser auffüllen, klein geschnittene getrocknete Tomaten dazu geben und pürieren. Restliche Zutaten hinzufügen und alles nochmal pürieren und abschmecken. Lasst euch schmecken!






















Sonntag, 20. September 2015

Chia Pudding

Chia Samen kurz gemahlen, geschälte Orange, eine Nektarine, ein paar Himbeeren und paar Walnüsse ... mhhh 😘 sehr lecker, fruchtig, sättigend und ohne Soja - Zuckerfrei ...











Sonntag, 13. September 2015

Vegan mit Verstand



Auf die Mischung kommt es an. Es soll schmecken und wir sollen gesund bleiben oder auch wieder werden. Denn schon Hippokrates hat vor 2500 Jahren gesagt: „Eure Nahrung soll eure Medizin sein und eure Medizin soll eure Nahrung sein.“ Auf jeden Fall hatte er recht. Alles was wir brauchen finden wir in pflanzlicher Ernährung. Na ja, fast alles.

Vitamin B 12 ist fast ausschließlich in tierischen Nahrungsmitteln enthalten. Ist aber auch für Veganer sehr wichtig. Es ist wichtig für die Herstellung von Zellprotein, für die Nerven, Blut, Hormone, Gehirn. Ohne B12 – Vitamin ( Cobalamin ) können wir gar nicht denken und die Zellen die durch Stress und freie Radikale im Körper beschädigt werden, können nicht mehr repariert werden (z.B. Demenz, Alzheimer, Blutarmut, Nervenstörungen ...). Also um den Verstand nicht zu verlieren sollen wir für ausreichende Zufuhr an Vitamin B12 sorgen. Es gibt drei Möglichkeiten: 1. B12 – Präparate zum Einnehmen ( Dosis: 5 – 15 Mikrogramm ), 2. oder Biozahnpasta, da wird das Vitamin über Mundschleimhaut aufgenommen, 3. oder wenn alles schnell gehen muss in Form eine Spritze.

Natürlich soll das Multitalent Vitamin D nicht fehlen. Es unterstützt nicht nur unseren Knochenstoffwechsel ( unterstützt das Einlagerung von Calcium in den Knochen )  sondern auch Herz – Kreislauf – System ( Blutdruck – Regulation ), Immunsystem,  Gehirn (Entwicklung und -funktion), Bauchspeicheldrüse ( Insulinproduktion ). Sorgt eben für unsere Mobilität und Leistungsfähigkeit. Vitamin D wird unter Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet. Wir befinden uns zu weit nördlich auf der Erdkugel (über dem 45. Breitengrad) und genießen zwischen Oktober und März nur wenig Sonne. Ohne Vitamin D ist Calcium fast wertlos, das bedeutet wir müssen es zusätzlich einnehmen. (Z.B. Pilze und Avocado). 

Für unsere Knochen, Zähne, Nerven und Muskelzellen brauchen wir auch Calcium. Durch verschiedenen Kohlsorten (z.B. Grünkohl), Brokkoli, Mandeln, Tofu, Soja- oder Reisdrink kann genügend Calcium aufgenommen werden. 


Dass die Bioverfügbarkeit von pflanzlichem Eisen gesteigert wird hilft gleichzeitige Einnahme von Vitamin C. Reichlich Eisen finden wir in Bohnen, grünblättrigen Gemüsen, getrockneten Früchten, Nüssen und Schwarzwurzel. 


Wichtig für Immunsystem, Haut, Bindegewebe, Insulinspeicherung und auch zum Beispiel für Farben sehen ist Zink. Bei Mangel an Zink können z.B. Appetitlosigkeit, Haarausfall oder Hautschäden auftreten. Zink kommt in Getreide und Hülsenfrüchten vor. Die Zinkaufnahme im Darm kann auch durch gleichzeitige Einnahme von Vitamin C gesteigert werden. Folge von Jodmangel ist Kropfbildung und Schilddrüsenunterfunktion. 


Das wichtige Spurenelement Jod kommt im menschlichen Körper nicht natürlich vor. Da es wesentlicher Bestandteil der Schilddrüsenhormone ist und unerlässlich für Wachstum, Entwicklung und zahlreiche Stoffwechselvorgänge muss Jod über die Nahrung zugeführt werden. Ohne Jod gibt es keine Energie. Wir sind ständig müde, frieren sind schlapp und kaputt. Nur Jodsalz kann nicht den Tagesbedarf decken. Nori- und Wakame - Algen sind bei maßvollem Verzehr unbedenklich und können eventuell den Tagesbedarf decken. 


Omega 3-Fettsäuren sind nahezu überall im Körper vonnöten. Wir benötigen die, für die Produktion zahlreicher Hormone, für den Zellstoffwechsel, für Versorgung der Gelenke mit Schmierstoff, zu Regulierung von Entzündungsprozessen, Feuchtigkeit und Spannkraft von Haut und Haaren, als Schutz vor Infektionskrankheiten sowie für die Herz-Kreislauf-Gesundheit und natürlich auch für optimale Gehirn- und Nervenfunktionen. Hanföl enthält  unter pflanzlichen Ölen die größte Menge an essentiellen ungesättigten Fettsäuren vor allem Omega 3 und Omega 6. Außer für den menschlichen Organismus optimale Verhältnis von 3:1 der zwei Fettsäuren verfügt Hanföl über hohen Anteil an zweifach ungesättigte Linolsäure, dreifach ungesättigte Alpha-Linolensäure und seltene Gamma-Linolensäure (GLA) sowie Vitamin E und Mineralstoffe. 


Und nicht zuletzt  Proteine also Eiweiß sind wichtige (nicht nur für Veganer) Körperbausteine, z.B. bestehen unsere Muskeln überwiegend daraus. Besser gesagt wir bestehen aus Eiweiß. Unsere Knochen, Gelenke, Enzyme, Hormone, Muskeln, Blut, Immunsystem und sogar unsere Gedanken und Glücksbotenstoffe bestehen aus 24 verschiedenen Eiweißbausteinen, den Aminosäuren. Menschen sterben an zu viel Wasser oder zu viel Salz. Millionen sterben an zu viel Zucker (Diabetiker) oder an zu viel Fett weil Herz-Kreislauf Krankheiten die Folge sind. Es ist aber noch keiner an zu viel Eiweiß gestorben wenn diese nicht zusammen mit tierischen Fetten aufgenommen wurde. Neben Eiweiß liefert Fleisch eben auch noch tierisches Fett, das heißt Arachidonsäure, Purine und Cholesterin. Alles Mitverursacher von Herzinfarkt und Gicht. Also auf die Quelle kommt es an. Mit viel Eiweiß im Blut können unsere Organe optimal funktionieren. Wir sind wacher, konzentrierter und glücklicher. Hervorragende pflanzliche Eiweißlieferanten sind Hülsenfrüchte, Süßlupine, Nüsse, Samen und Getreide. 1g pro Kilogramm Körpergewicht sollte am Tag zugeführt werden. Also lasst uns glücklich und gesund sein! Viel Spaß dabei!




vermille

Sonntag, 7. Juni 2015

Die lustige Zitrone

Was hat so die Zitrone an sich?


Vor allem die fröhliche Farbe. Sonnig, fröhlich, gelb ... leuchtend. Weckt in mir immer das Fernweh, Sehnsucht nach Meer, Sonne und Wärme. Wie beim Goethe in dem Mignons Lied: "Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn, im dunkeln Laub 
die Goldorangen glühn, ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
die Myrte still und hoch der Lorbeer steht?"

Stimmt, sie ist sauer aber sicher nicht auf uns und auch nicht so ganz ohne Grund.

Warum die Zitronen sauer wurden

Ich muss das wirklich mal betonen:

Ganz früher waren die Zitronen
(ich weiß nur nicht genau mehr, wann dies
gewesen ist) so süß wie Kandis.
Bis sie einst sprachen: "Wir Zitronen,
wir wollen groß sein wie Melonen!
Auch finden wir das gelb abscheulich,
wir wollen rot sein oder bläulich!"
Gott hörte oben die Beschwerden 
und sagte: "Daraus kann nichts werden!
Ihr müsst so bleiben! Ich bedauere!"
Da wurden die Zitronen sauer ...

Heinz Erhardt



Sauer macht lustig und in diesem Fall auch gesund. Wie schon gesagt und wie wir auch alle wissen ist die Zitrone unglaublich sauer. In unserem Körper reagiert sie aber basisch. Paradoxerweise entsäuert die saure Zitrone mein Körper und ermöglicht mir so guten Start in den Tag. Hat aber auch andere gute Eigenschaften. Wirkt unterstützend auf das Immunsystem und die Verdauung. Gute Verdauung ist wichtig. Verdauungsstörungen wie Sodbrennen, Blähungen und Aufstossen sind lästig und ungesund. Dass die Verdauung optimal funktioniert ist es wichtig, dass die Gift- und Abfallstoffe schnellst möglich ausgeschieden werden. Da, leistet uns die Zitrone auch sehr gute Dienste. Reinigt und hilft beim entgiften. Morgens ein Glas lauwarmen Wasser mit dem Saft eine halbe Zitrone ist  genialer Start in den neuen Tag. Probiere es also aus, wenn du noch deine Ernährung in der Richtung: gesund und ausgewogen umstellst, merkst du schnell den Unterschied. Darin enthaltene Anti-Aging-Vitamin C und andere Antioxidantien sind für uns gut im Kampf gegen die freien Radikale. Die Liste der Kräfte des Vitamin C ist lang. Umso wichtiger ist es, dass wir es in ausreichender Menge zu uns nehmen. Also in diesem Sinne, Prost!




    



Donnerstag, 4. Juni 2015

Keinekäsesoße als Gemüsedip




Rezept für Keinekäsesoße „  grin“-Emotico 
Für Thermomix ®
150g Cashewnüsse
225g Wasser
50g gegrillte Paprika
1-1,5 Tl Kräutersalz
1 Tl Zitronensaft
0,5 Tl Zitronenschale ger. BIO
1,5 El Edelhefeflocken (erst nach dem kochen zugeben)

20 Sek. Stufe 7 mischen dann 6 Min. bei 80°C Stufe 2 kochen

Guten Appetit! „kiss“-Emoticon




















Sonntag, 31. Mai 2015

Etwas über Zucchini

Zucchini ( Cucurbita pepo )  sind eine Unterart des Gartenkürbisses. Kalorienarm und sehr gesund. Schmeckt mild und frisch. So passt sie ausgezeichnet zu vielen Gerichten. Zucchini ist auch roh sehr gut genießbar. Auch die sehr große gelbe Blüte gilt als eine ganz besondere Delikatesse. 


Wikipedia Zitat:

Verwendung 

Zucchini können roh, gekocht und gebraten gegessen werden. Auch die sehr große gelbe Blüte ist für den Verzehr geeignet und gilt als eine ganz spezielle Delikatesse; bei Verwendung nur der männlichen Blüten wird der Ertrag an Früchten nicht geschmälert.
Zucchini enthalten, wie andere Kürbissorten auch, viel Wasser, sind kalorienarm, vitaminreich und leicht verdaulich. 100 g Zucchini enthalten durchschnittlich: 80 kJ, 93 g Wasser, 2,2 g verwertbare Kohlenhydrate, 1,6 g Eiweiße, 1,1 g Ballaststoffe, 152 mg Kalium, 30 mg Kalzium, 25 mg Phosphor, 3 mg Natrium, 1,5 mg Eisen, Vitamine A und C.
Zucchini werden in der Regel unreif geerntet, wenn die Früchte etwa 15 bis 30 Zentimeter lang sind und etwa 100 bis 300 Gramm wiegen. Sie halten bis zu 12 Tage, sollten aber nicht unter 8 °C gelagert werden. Die Zucchini sollten zudem nicht in der Nähe von Tomaten, Äpfeln und anderen klimakterischen Früchten gelagert werden, da das von ihnen abgesonderte EthylenZucchini schnell reifen und verderben lässt. Ausgereifte Exemplare bilden ein holziges Gewebe unter der Schale und können 5 kg wiegen, sind dann mehrere Monate haltbar und als Wintergemüse geeignet.[1] Sie können dann – ähnlich wie große Kürbisse – geschält und vom Kernträgergewebe befreit geschmort werden.

Rohkost: Zucchini & Avocado mit Zitronen - Senf Dressing


Man nehme:
Zucchini, Avocado, Bio-Zitrone, Schnittlauch oder Frühlingszwiebeln, scharfen Senf (Zwergenwiese oder Löwensenf),Olivenöl (kaltgepresst), Salz und Pfeffer

Und so einfach geht es:
Zucchini und Avocado klein würfeln, Zitrone heiß waschen und abtrocknen. Bisschen von der Schale abreiben, paar dünne Scheiben zum garnieren abschneiden und Saft auspressen. Zitronensaft, etwas Senf, Olivenöl, Salz, Pfeffer, abgeriebene Zitronenschale ein Dressing herstellen und servieren.
Guten Appetit!